Sofortmeldungen im Zeitalter der Digitalisierung

Diese Woche war in den Medien wieder folgende Schlagzeile zu lesen:

Polizei, Zoll und Gesundheitsamt führen gemeinsam eine Großkontrolle in Heidelberg durch. Zahlreiche Verstöße wurden festgestellt und geahndet. Weitere Kontrollaktionen sind bereits in Planung. Ziel der Maßnahmen ist es Druck auf potenzielle Straftäter zu erhöhen. 

Einige der festgestellten Verstöße betrafen auch die Sofortmeldepflicht neuer Mitarbeiter. In unserem Blog erklären wir Euch, warum im Zeitalter der Digitalisierung ein Verstoß gegen die Sofortmeldepflicht der Vergangenheit angehören sollte.

Alle Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen

Was war passiert?

Der Zoll, die Polizei und das Gesundheitsamt führten eine Großkontrolle im Heidelberger Stadtteil Bergheim durch. Da diese Kontrollen stets unangemeldet stattfinden überraschte der Zeitpunkt der Kontrolle am Freitagabend die Inhaber sehr. Das Interesse der Zollbeamten richtete sich insbesondere auf Steuerdelikte und Schwarzarbeit. Wer bis dahin seine Mitarbeiter noch nicht angemeldet hatte, wurde wegen Verstosses gegen die Meldepflicht mit einem Bußgeld geahndet. Ausreden waren zwecklos.

Was sagen betroffene Inhaber zu der Großkontrolle?

Suat T. (Inhaber einer Shisha Bar) sagte uns, daß der Einsatz wie in einem Film ablief. Plötzlich war die komplette Strasse gesperrt und es standen sehr viele Wagen da, aus denen Beamten ausstiegen und auch gleich in die Läden stürmten. Wir waren alle mehr als überrascht, zumal der Einsatz am Freitagabend stattfand und unser Laden brechend voll war. Die Beamten kontrollierten alles Mögliche und unter anderem auch die Anmeldepapiere unserer Mitarbeiter.

Peter H. (Inhaber einer Restaurants) war einfach nur genervt vom Einsatz, da er seine Kunden eine Stunde lang nicht bedienen konnte und dadurch Umsatzeinbußen hatte. Darauf bleibt er nun sitzen. 

Ein weiterer Ladenbesitzer, der unerkannt bleiben möchte, vertraute uns an, daß er gerade noch mit einem blauen Auge davon kam, da sein neuer Mitarbeiter glücklicherweise am Freitagnachmittag von seinem Steuerberater sofortgemeldet wurde. Das Formular hatte er dem Steuerberater einen Tag vorher per Mail gesendet. Er könne seine Hand nicht ins Feuer legen, ob er diesen auch ohne die Sofortmeldung am Freitagabend hätte arbeiten lassen. Das hätte teuer werden können und war ihm jetzt eine Lehre.

Eine Bestandsaufnahme zur Sofortmeldung

In unserem letzten Blog hatten wir euch über die Regelungen und Strafen sowie die typischen Schwierigkeiten bei der Sofortmeldung informiert. Dass es den Behörden ernst ist und ihr das nicht auf die leichte Schulter nehmen solltet, dürfte den meisten bewusst sein. Die Behörden werden nicht müde zu betonen, daß weitere Kontrollaktionen in Planung sind und sie weiterhin Verstöße gegen die Sofortmeldepflicht gnadenlos ahnden werden. 

Aber warum werden bei Kontrollen immer wieder Verstöße festgestellt?
Das liegt zu einen daran, daß einige Unternehmer das Risiko bewusst eingehen, in der Hoffnung nicht erwischt zu werden. Dieses Vorgehen ist natürlich hochgradig riskant und diesen Unternehmern kann nun niemand wirklich helfen.
Zum anderen ist der Sofortmeldeprozess weiterhin meist zu papierlastig, da sich viele Unternehmer immer noch scheuen, ihre elektronischen Geräte für diesen Prozess zu nutzen. Stattdessen verlassen sie sich auf den altbekannten und umständlichen Prozess mit Formularen und den entsprechenden Wartezeiten. Das ist in etwa vergleichbar mit dem Gang zur Bank, um eine Überweisung zu tätigen anstatt diese online zu erledigen.  

Digitalisierung: Die Chance für eine schnelle und rechtssichere Sofortmeldung

Fast jeder hat einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone. Diese Geräte helfen uns, analoge Prozesse zu digitalisieren, zu beschleunigen und diese dadurch auch kostengünstiger zu machen. Wir senden keine Briefe mehr, sondern senden E-Mails. Wir gehen nicht mehr zur Bank, sondern überweisen online. Wir bestellen Waren nicht mehr per Telefon/Fax, sondern online.

Diese Möglichkeiten können in gleichem Maße und ohne großen Aufwand auch für den Prozess der Sofortmeldung genutzt werden.

Bei der Sofortmeldung werden letztendlich Daten eines Arbeitnehmers mit den Daten eines Arbeitgebers verbunden und an die Deutsche Rentenversicherung gesendet. 

Mit sofortmelder.de werden diese Daten einmalig angelegt und als Profil gespeichert. Ein weiterer Vorteil für den Arbeitgeber ist, dass neue Mitarbeiter ihr Profil eigenständig anlegen bzw. bereits angelegt haben. Als Unternehmer benötigst Du bei sofortmelder.de nur noch die E-Mail-Adresse deines neuen Mitarbeiters und kannst diesen 24/7 mit nur drei Klicks sofortmelden. 

Probiere es gleich aus: Sofort starten.

Fragen zum Thema Sofortmeldungen kannst Du im Kommentarbereich weiter unten stellen oder per Mail an info@sofortmelder.deWir helfen Dir gerne.

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